Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Grundgesetz - Artikel 2, Absatz 2

Der oben genannte Gesetzes-Grundsatz ist in weiteren, vielfältigen Gesetzen und Verordnungen ausführlich definiert.

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Ihrem Unternehmen zu regeln.

Durch die Fülle der Gesetze und deren ständiger Neuregelungen sind die im Betrieb für die Arbeitssicherheit verantwortlichen Personen oft überfordert.

Seitens des Gesetzgebers und der Berufsgenossenschaften wird jedoch hierauf keine Rücksicht genommen. Bei Mängeln in der Organisation der Arbeitssicherheit werden hier teilweise drakonische Strafen ausgesprochen.

Wenig bekannt ist, dass Arbeitgeber oder die laut Stellung oder Arbeitsvertrag für die Arbeitssicherheit im Betrieb verantwortlichen Personen PRIVAT Haftbar gemacht werden können.

Nach einem Unfall der auf mangelhaften Arbeitsschutz zurück zu führen ist, bedeutet dies neben Geldstrafen und Schadensersatzansprüchen in Härtefällen u. U. auch Haftstrafen.

Die Fülle an geänderten und neuen Gesetzen/Verordnungen macht ein durchdachtes Arbeitsschutzmanagement notwendig.

Sprechen Sie uns als externen Dienstleister für Arbeitssicherheit an.
Wir erstellen Ihnen ein Konzept, das sich rechnet!


Betreuung von Klein- und Mittelbetrieben nach Arbeitssicherheitsgesetz

Nach dem Arbeitssicherheitsgesetz haben die Fachkräfte für Arbeitssicherheit die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung, in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen.

Sie haben insbesondere die Aufgaben (nach § 6 des Arbeitsschutzgesetztes) :

1.) den Arbeitgeber und die sonst für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Personen zu beraten, insbesondere bei:

• der Planung, Ausführung und Unterhaltung von Betriebsanlagen und von sozialen und sanitären Einrichtungen,
• der Beschaffung von technischen Arbeitsmitteln und der Einführung von Arbeitsverfahren und Arbeitsstoffen,
• der Auswahl und Erprobung von Körperschutzmitteln,
• der Gestaltung der Arbeitsplätze, des Arbeitsablaufs, der Arbeitsumgebung und in sonstigen Fragen der Ergonomie,
• der Beurteilung der Arbeitsbedingungen.

2.) die Betriebsanlagen und die technischen Arbeitsmittel insbesondere vor der Inbetriebnahme und Arbeitsverfahren insbesondere vor ihrer Einführung sicherheitstechnisch zu überprüfen.

3.) die Durchführung des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beobachten und im Zusammenhang damit ,

•die Arbeitsstätten in regelmäßigen Abständen zu begehen und festgestellte Mängel dem Arbeitgeber oder der sonst für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Person mitzuteilen, Maßnahmen zur Beseitigung dieser Mängel vorzuschlagen und auf deren Durchführung hinzuwirken,

• auf die Benutzung der Körperschutzmittel (PSA) zu achten,

• Ursachen von Arbeitsunfällen zu untersuchen, die Untersuchungsergebnisse zu erfassen und auszuwerten und dem Arbeitgeber Maßnahmen zur Verhütung dieser Arbeitsunfälle vorzuschlagen.

4.) darauf hinzuwirken, dass sich alle im Betrieb Beschäftigten den Anforderungen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung entsprechend verhalten, insbesondere sie über die Unfall- und Gesundheitsgefahren, denen sie bei der Arbeit ausgesetzt sind, sowie über die Einrichtungen und Maßnahmen zur Abwendung dieser Gefahren zu belehren und bei der Schulung der Sicherheitsbeauftragten mitzuwirken.


Gefährdungsbeurteilung gemäß Arbeitsschutzgesetz

Nach § 5 Arbeitsschutzgesetz hat der Arbeitgeber durch eine Beurteilung, der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.

Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch :

• die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes,

• physikalische, chemische und biologische Einwirkungen,

• Gestaltung, Auswahl und Einsatz von Arbeitsmitteln, von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit,

• die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken, Aufzeigen unzureichender Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten.

Nach § 6 Arbeitsschutzgesetz muss der Arbeitgeber über die je nach Art der Tätigkeiten und der Zahl der Beschäftigten erforderlichen Unterlagen verfügen, aus denen das Ergebnis der Gefährdungs-beurteilung, die von ihm festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und das Ergebnis ihrer Überprüfung ersichtlich sind.

In der Regel verfügen gerade Klein- und Mittelbetriebe nicht über geschultes Personal um diese Aufgaben gesetzessicher zu erfüllen.
Hier stehen wir Ihnen professionell zur Seite.

Wir verfügen über umfangreiche Erfahrungen in den unterschiedlichsten Branchen, speziell in der Zeitarbeit, Logistikunternehmen sowie der Metallverarbeitenden Branche.


Schulung und Beratung

„Verantwortung im Arbeitsschutz“ sowie „Verantwortlichkeit und Haftung“ ist vielen Unternehmern, Geschäftsführern, Meistern, Betriebs- und Abteilungsleitern und sonstigen Vorgesetzten nicht im vollem Umfang bewusst.

Den wenigsten ist bekannt, dass Weisungsbefugten mit dieser Führungsaufgabe auch ein Teil der Unternehmerpflichten in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz übertragen wurden.

Weitere wesentliche Pflichten und Aufgaben für den Unternehmer sind nach dem Arbeitsschutzgesetz und der im Oktober 2002 veröffentlichten Betriebssicherheitsverordnung die Installierung einer geeigneten Organisation zum Arbeitsschutzmanagement sowie die Einleitung und Durchführung der erforderlichen und notwendigen Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für die Arbeitnehmer.

Wie für die Schaffung eines Qualitäts- oder Umweltmanagementsystems empfiehlt sich auch bei der Einrichtung eines Arbeitsschutzmanagementsystems die Einbeziehung eines Beraters.

Um diese Defizite und Wissenslücken zu verringern bzw. zu schließen, bieten wir hier entsprechende Schulungen an. Diese werden auf Wunsch in Ihrem Unternehmen durchgeführt.

Schulungs- und Beratungsthemen sind neben vielen anderen:

• Einbindung des Arbeitschutzes in die betrieblichen Abläufe
• Erstellung und Einführung eines ArbeitsManagementSystems (AMS) für Ihren Betrieb
• Unternehmer- und Vorgesetztenschulung bezgl. Pflichten im Arbeitsschutz
• Erstellung von Betriebsanweisungen
• Erstellung von Musterunterweisungen
• Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen
• Grundlagen der Risikobeurteilung
• Einführung des gesetzlich vorgeschriebenen „Arbeitssicherheitsausschusses“

Aufgrund unserer Erfahrung profitieren gerade Klein- und Mittelbetriebe von unserer Dienstleistung und erhalten somit Rechtssicherheit.


Referenzen

Eine Liste unserer Referenzkunden können Sie gerne per Email: info@magnie.de oder telefonisch unter 07257 / 92973-0 anfordern.